allmineral hebt Qualität auf Top-Niveau

Die spanische Wolfram- und Zinn-Mine La Parilla setzt zur Optimierung der Roh-stoffqualität auf modernste Technologie aus Duisburg. Zwei leistungsfähige alljig®-Feinkorn- setzmaschinen zur effizienten Vorkonzentrierung des geförderten Erzes sind das Herzstück einer geplanten Aufbereitungsanlage von Iberian Resources im Südwesten Spaniens.

Die Mine La Parrilla nahe der portugiesischen Grenze ist eine von fünf Standorten des Mutterkonzerns W Resources (WRES) auf der iberischen Halbinsel. Die beiden alljig®-Feinkornsetzmaschinen werden dazu beitragen, die jährliche Produktion in der Region Extremadura in den kommenden Jahren auf 5.000 Tonnen pro Jahr zu verdoppeln und eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicher zu stellen.

Die Minenbetreiber versprechen sich von der neuen Aufbereitungstechnologie aus Duisburg ein Wertstoffausbringen in der Vorkonzentrierung von mindestens 90 Prozent aus dem geförderten Scheeliterz. Gleichzeitig soll der Massenstromverbrauch um 55 Prozent gesenkt werden. Damit baut allmineral seinen Vorsprung in der Setzmaschinentechnik um eine weitere Anwendung aus.

Die seitengepulsten Setzmaschinen sollen pro Stunde bis zu 350 Tonnen des auf 2 bis 10 mm vorklassierten Scheeliterzes nach Dichte sortieren. Während des Setzvorgangs richten sich die Partikel in der Materialschicht nach ihrer spezifischen Dichte aus. Das Material wird in Richtung des Austrags bewegt, wo das spezifisch leichtere und scheelitarme Gut von dem spezifisch schwereren und scheelitreichen Erz getrennt wird.

Die alljig® Setzmaschinen von allmineral stehen für physikalische Stabilität des Prozesses und ermöglichen die optimale Setzhubausbildung bei minimalem Energieverbrauch. Die Setzhuberzeugung zur Trennung der Partikel erfolgt verschleißfrei durch Luft. Dies ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität bezogen auf die Einstellmöglichkeiten von Hubfrequenz und Hubcharakter.

Durch die Erhöhung der Erzproduktion und Optimierung der Aufbereitung am Standort La Parrilla wird WRES seine Wolframproduktion bis 2020 signifikant steigern. Wolfram wird als Zuschlagstoff in der Stahlherstellung verwendet, rund 90 Prozent der weltweit geförderten Wolframs findet dort Verwendung.