allmineral erhält Zuschlag für Kohleaufbereitungsanlage in der indonesischen SEKAKO Mine

Die Anlage mit einer Kapazität von 500 Tonnen pro Stunde soll bereits Mitte des Jahres 2019 in Betrieb gehen.

allmineral hat den Zuschlag für die Planung, Ausrüstung und Lieferung einer modernen Kohleaufbereitungsanlage in der indonesischen SEKAKO Mine erhalten. Die Anlage mit einer Kapazität von 500 Tonnen pro Stunde soll in dem über 350.000 ha großen Kohleabbaugebiet im Zentralkalimantan bereits Mitte des Jahres 2019 in Betrieb gehen. Herzstück der Anlage ist eine leistungsfähige alljig®-Setzmaschine F(UB) 5000 x 3400 mit drei Kammern Bei der Realisierung des Projekts wird allmineral von seinen langjährigen Partnern Citec Engineering und Hazemag unterstützt.

Indonesien ist der weltgrößte Exporteur von thermischer Kohle. Die Produktion stieg von 246 Millionen Tonnen im Jahr 2008 auf 489 Millionen Tonnen im Jahr 2013. Mehr als 90% der Kohle wird zum Heizen nach China, Indien und in andere asiatische Staaten exportiert.
Um die steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt bedienen zu können, setzt man in dem neu erschlossenen Kohleabbaugebiet in Kalimantan auf moderne Aufbereitungstechnik aus Duisburg zur effizienten Wäsche der Kokskohle.

Die mit einer leistungsfähigen Walzenbrechanlage und einem Kettenförderer des langjährigen allmineral-Partners Hazemag konzipierte Kohlewaschanlage wird die geförderte Kohle effizient, nachhaltig und ressourcenschonend von störenden Bestandteilen wie taubem Gestein befreien und in verschiedene Qualitäten klassieren.

Im Herzen der von allmineral geplanten Kohleaufbereitungsanlage soll in Kürze eine alljig®-Setzmaschine mit drei Kammern ihren Dienst verrichten und bis zu 500 Tonnen Kohle pro Stunde trennscharf sortieren. Korngrößen von 80 Millimetern bis weniger als einen Millimeter werden effizient vom Bergematerial getrennt und konzentriert.

Die ebenso zuverlässig wie ökonomisch arbeitende alljig® G(UB) 5000 x 3400 lockert das aufzubereitende Material zunächst auf und durchströmt es mit Wasser. Durch unter dem Setzbett liegende Lufteinlässe wird periodisch Luft in die Kammern gedrückt, was dazu führt, dass Wasser und Material auf der Setzfläche angehoben werden. Beim Ablassen der Luft und dem daraus resultierenden Fallen, oder Setzen, der Partikel richten diese sich nach ihrer Dichte aus. Die Kohle steigt auf, die Bergefraktion wandert runter. Dann trennt die alljig® das Schwergut aus dem geschichteten Materialbett durch einen Schwenkbettaustrag am Ende der Setzfläche. Das leichte Konzentrat wird auf einem statischen Sieb entwässert und mittels Vibrorinnen weitertransportiert. Das Bergematerial wird am Ende der dritten Kammer abgeführt, mittels einer linearen Siebmaschine entwässert und anschließend aufgehaldet.

Die allmineral-Anlage arbeitet automatisch. Die Entladung für grobkörniges bzw. feinteiliges Material über hydraulisch betätigte Ventile wird kontinuierlich überwacht und gesteuert, indem gegebenenfalls Niveau und Stoffdichte gemessen werden. Die untergepulste alljig®-Dreikammer-Setzmaschine arbeitet physikalisch stabil und ermöglicht die optimale Setzhubausbildung bei minimalem Energieverbrauch.

 

Weitere Informationen:

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